Das Credo dieses Buches lautet in etwa:
Wir müssen nicht düngen, um genug Nährstoffe für die Pflanzen zu haben. Wir müssen den Boden ernähren, damit der die Pflanzen ernähren kann.Ok, und sind wir hier auf einem Landwirtschaftsblog? Nein, nicht wirklich - und doch lässt sich vielleicht gerade aus dem praktischen Umgang mit der Natur einiges an Erkenntnissen gewinnen.
When living life emerges into an ultimate objective of our nation, only then can we begin to construct the understanding of the ecology of the soil and be able to benefit from its minuteness and wondrous patience. Nature has no limit on time. She is patient and forgiving. She is able to repair herself from the ignoble treatment of man in spite of his tremendous physical capacity for destruction. As we continue to replace nature, we assuredly prevent the development of our mental capacity to learn and fully compliment nature - a requirement expected from us - in permission for life.Wenn ich mir diesen Absatz durch den Kopf gehen lasse, ist die Analogie unübersehbar: Wir alle haben uns (be)lehren lassen, ökonomischer zu werden, uns Ziele zu setzen, die Zeit besser zu nutzen, Disziplin zu entwickeln und so weiter und so weiter. Nichts daran ist falsch - aber ohne ein wirkliches Gegengewicht, wozu das alles gut sein soll, entwickeln diese kleinen Dingelchen ein Eigenleben, das den Menschen, jeden Menschen, in eine Richtung verändert, die, gelinde gesagt, pervers ist. Der Druck dieser little items kann so groß werden, dass die gegenseitigen Abhängigkeiten auf den Kopf gestellt werden.
Haben Sie je von einer Schule, einer Uni, einer Religion oder sonst einer Institution oder Organisation gehört, die einen lehrt, sein Leben zu genießen? In unserer westliche, eher christlich orientierten Welt haben Sie viel eher gelernt, dass man erst etwas haben oder geleistet haben muss, um das Recht auf Genuss erworben zu haben. Als ob sich der Sinn des Lebens erkaufen ließe!
Meine Philosophie ist einfach: Als inneres, spirituelles Wesen sind wir alle die Kinder Gottes. Nicht von ihm gemacht, sondern immer mit ihm gewesen. Gott hat weder Anfang noch Ende und wir, als Teile von ihm, auch nicht. Wir sind ein Teil der göttlichen Natur und vor allem damit beschäftigt, das, was aus Gott ausströhmt, zu verteilen und weiterzugeben. Nicht weil wir das sollen. Es ist unsere Natur, unser Wesen. Wir sind, wenn Sie so wollen, Gießkannen, die das Wasser aufnehmen und weitergeben. Ob die Gießkanne das Wasser weitergeben will? Eine absurde Frage, nicht wahr?!
Um auf das Ausgangscredo des Landwirtschaftsbuches zurückzukommen: Ist es nicht genauso mit uns als Seele? Wir müssen uns die Liebe Gottes nicht erarbeiten, wir müssen sie nur verteilen! Das ist alles. Nicht mehr, nicht weniger. Und um das zu können, müssen wir uns selbst ernähren - von innen nach außen.
Sein Leben zu genießen ist eine Fähigkeit und nicht etwa die Folge von materiellem oder emotionalem Erfolg. Es ist umgekehrt: Der Erfolg im Leben stellt sich ein, wenn Sie genießen können. Zu genießen ist eine Frage der Entscheidung und der Übung. Sie beginnt mit der Bereitschaft, sich selbst, den eigenen Körper und die eigenen (Un-)Fähigkeiten anzunehmen. Es ist unser Bewusstsein! Das st der Boden, den es zu ernähren gilt: Unser Bewusstsein. Nicht unsere Träume, unsere Sehnsüchte oder kleinen Bedürfnisse. Unsere Träume werden durch unser Bewusstsein wahr. Unser Bewusstsein tritt von
den inneren Ebenen durch das Herzzentrum, dem Herz-Chakra wenn Sie so wollen, mit der äußeren, materiellen Welt in Kontakt.
Das Herzzentrum ist ein Muskel, der sich über die Fähigkeit das Leben zu genießen steuern lässt. Es ist ein Muskel, der die Energie, die durch uns strömt, mal mehr und mal weniger stark fließen lässt.
Nur, ohne etwas zu tun, ohne Ziele anzustreben, ohne zu versuchen, mehr aus unserem Leben zu machen, verteilen wir die göttliche Liebe nicht - wir behalten Sie für uns. Das geht aber aber nicht, denn, wie schon erwähnt, die Gießkanne kann nicht entscheiden, ob sie das Wasser weitergeben will oder nicht. Die Gießkanne kann das Wasser nur solange in sich behalten, bis sie überläuft. Als Menschen sind wir in gewisser Weise die Gießkanne von uns selbst als Seele. Diese göttliche Liebe, diese Energie, fließt durch uns durch, ständig, und formt sich durch unsere Gedanken und Handlungen. Sind die negativ, kriegen Sie früher oder später tüchtig auf die Mütze - selbst verursacht.
Sie können diesen Fluss an Liebe oder Energie, der beständig durch Sie hindurch fließt, nicht aufhalten. Das ist nicht möglich. Aber Sie haben Einfluss darauf, in welcher Weise sich diese Energie in Ihrem Leben zum Ausdruck bringt - welche Formen Sie annimmt. Dazu müssen Sie lernen, zuallererst lernen, Ihr Leben anzunehmen und zu genießen. Und dann, im nächsten Schritt, mit dieser Energie, mit dieser Liebe zusammenzuarbeiten … in Form von Ideen, Zielen, Handlungen … und das genau ist die Abhängigkeitsfolge: Erst lernen, anzunehmen, dann es los- und weiterfließen zu lassen - hinein in Ihre Welt, in Ihre Arbeit, in Ihre Familie.
Genug Sermon für heute :-)


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